Über mich ...

Christiane Kosub.

Expertin in Neuanfängen, lösungsorientierter Coach,
sehr gern auf Expeditionen in interkulturellen und internationalen «Gewässern» unterwegs

Nordrhein-Westfalen, Deutschland
Kalte Wasser und neue Ufer

In meinem Leben gab es viele Neuanfänge, darin bin ich eine Expertin.
Es ging in der Regel nicht den «gewohnten» Gang.

 

Von der Lehrerin zur Personalentwicklerin

Nach meinem Lehramtstudium in Deutsch und Geschichte wurden keine Lehrer gesucht. So bekam ich meine grosse Chance. Ich fand Arbeit in einem für mich unbekannten Bereich: in der Personalentwicklung eines Versicherungsunternehmens in Düsseldorf. Später wurde ich dort Leiterin Qualitätsmanagement.

 

Gegen Wände zu laufen hilft nicht

Nichts ahnend von den ganzen Beziehungsnetzwerken und Unwägbarkeiten, die einem in einem Unternehmen begegnen können, startete ich recht naiv, voller Tatendrang und Neugier, und lief gegen einige Wände.
Bald lernte ich, mehr auf das zu schauen, was funktionierte, und wo ich Bündnispartner hatte, statt mich über das, was nicht funktionierte oder keinen interessierte, aufzuregen.

„Bald lernte ich, mehr auf das zu schauen, was funktionierte.“

Der Segen eines Coachs

Hilfreich war für mich in dieser Zeit die Arbeit mit einem Coach und Organisationsberater und meine gruppendynamische Trainerausbildung. Dadurch verstand ich besser, welche «Kräfte» in einem Team und generell im Unternehmen wirken können, und Möglichkeiten zu entdecken, doch Einfluss zu nehmen

 

 


Berlin
Führung ohne Unterstützung – geht das?

Die Leitung des Seminarbereichs in einem Softwareunternehmen in Berlin brachte mich in eine neue Rolle als Führungskraft und in eine vollständig andere Unternehmenskultur. O wie idealistisch war ich in meiner neuen Führungsrolle zu Beginn. Ich wollte in Partnerschaft mit meinen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen arbeiten.

„Ich wollte in Partnerschaft mit meinen Mitarbeitern und
Mitarbeiterinnen arbeiten.“

Zumindest einer meiner Mitarbeiter war daran nicht interessiert.

Er hatte sich ebenfalls für die Stelle beworben, die ich nun inne hatte, und war nicht bereit, sich mit mir zu arrangieren und zu kooperieren. Er oder ich? Ich hatte das für mich so beantwortet: Ich bleibe! Aber die Unternehmensleitung entschied sich anders und trennte sich von mir. Arbeitslosigkeit! Eine harte Prüfung. Was kann ich? Worin bin ich gut? Zurück zu Zuversicht und der Blick nach vorn.

 

Meine Lebensaufgabe: Stärken unterstützen

Nach sieben Jahren als Angestellte in Unternehmen habe ich mich als Organisationsberaterin, Trainerin und Coach selbständig gemacht und in verschiedenen Netzwerken mitgearbeitet. Die Kunden kamen aus den unterschiedlichsten Branchen: Automobilbranche, Telekommunikation, Bahn, Druckindustrie. Meine Schwerpunkte waren Führungstrainings und Teamentwicklung.

 

Von Führungskräftetrainings zu meiner Berufung

Es war eine grosse Bereicherung und Unterstützung, mit Kolleginnen und Kollegen in grossen Projekten im Austausch zu sein, besonders wenn es u.a. darum ging, Trainings durchzuführen, wo Führungskräfte dabei unterstützt werden sollten, Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen nach Jahrzehnten gemeinsamer Arbeit zu entlassen.

Für mich bedeutete diese Arbeit einen Start zu meiner Lebensaufgabe: Dazu beizutragen, dass andere zuversichtlich und im Kontakt mit ihren Stärken ihr Leben gestalten können.

Dass andere zuversichtlich und im Kontakt mit ihren Stärken ihr Leben gestalten können, sehe ich als meine Lebensaufgabe.

 


Beijing, China
In die internationale Welt – China, ich komme

Ich reise sehr gern und habe mir schon immer gewünscht, auch bei meiner Arbeit mehr im internationalen Umfeld sein zu können. 2005 ging ich für ein halbes Jahr als Lektorin an die Renmin Universität nach Beijing, China. Diese Zeit war zu Beginn sehr kaltes Wasser und stellte meine eigenen Annahmen infrage.

Das begann damit, dass meine chinesische Chefin mir keinen Arbeitsvertrag geben wollte, sondern in einem Telefonat meinte, ich solle nach Beijing kommen, dann würden wir alles bereden. Es war klar, wenn ich auf dem Arbeitsvertrag bestehe, würde es nicht funktionieren und ich hätte unsere Beziehung beschädigt.

„Wenn ich auf dem Arbeitsvertrag bestehe,
hätte das unsere Beziehung beschädigt.“

Wie kann das gehen, eine neue Stelle ohne Arbeitsvertrag zu starten?

Ich habe unser Telefonat in einer Mail zusammengefasst und sie gefragt, ob ich alles richtig verstanden hätte. Wenn ja, ob sie es unterschreiben würde? Das tat sie.

Als ich in China war, sollte ich zunächst nicht, wie besprochen, am Ende des jeweiligen Monats mein Gehalt bekommen. Daraufhin habe ich auf unsere Vereinbarung verwiesen und mich entschieden nicht weiterzuarbeiten, wenn ich das Geld nicht bekomme.

 

Anders als andere

Die Klarheit in mir und das Erkennen meiner starken Verhandlungsposition führten dazu, dass ich – anders als andere – mein Geld bekam. Ich hatte meine Interessen durchgesetzt und mehr noch, den Respekt meines Gegenübers erhalten.

„Mit Klarheit hatte ich meine Interessen durchgesetzt und
den Respekt meines Gegenübers erhalten.“

Neue Denkweisen

Die Zeit in China hat mir neue Denkweisen ermöglicht. Neue Offenheit und Neugier. Die chinesischen Studentinnen und Studenten kannten damals eher das Auswendiglernen als Diskussionen zu führen und eigene Argumente zu vertreten. Das war für mich sehr ungewohnt.
Meine vielen Fragen liessen sie eher vermuten, dass ich keine Ahnung hätte. Sie und ich lernten sehr schnell. Als ich wegfuhr, konnten einige Studentinnen und Studenten ihren Unterricht selbst moderieren und Diskussionen führen.

 


Schweiz
Mehr Freude und Energie mit dem ressourcenorientierten Blick

Ein weiterer bedeutsamer Schritt war der Umzug mit meinem Mann in die Schweiz 2008, als ich nochmals von Neuem beruflich startete. Dieser Umzug brachte erneut eine grosse Veränderung in mein Leben.
Auf der Suche nach einer internationalen Coachingausbildung traf ich Peter Szabo und mit ihm den lösungsorientierten Ansatz - entwickelt von Steve de Shazer und Insoo Kim Berg.

Reden über Probleme schafft Probleme. Reden über Lösungen schafft Lösungen.

Steve de Shazer

„Reden über Probleme schafft Probleme. Reden über Lösungen schafft Lösungen.“

Dieses Zitat von Steve de Shazer bedeutete eine totale Veränderungen meiner bisherigen Grundannahme, dass man über Probleme reden muss, bevor man sie lösen kann, und damit meines Lebens beruflich und privat. Von der Lehrerin über die Organisationsberaterin hin zum lösungsorientierten Coach. So wurde ich zur Partnerin für meine Kundinnen und Kunden. Dazu gehören Novartis, Roche, Syngenta, Merck, Ford, Deutsche Bahn, Deutsche Telekom, Unilever, FHNW Basel, Universitätsspital Basel, ……..

 

Mit lösungsorientiertem Ansatz zum Perspektivwechsel

Eine Übung während der Coaching-Ausbildung wurde zu einem absoluten Aha-Erlebnis für mich. Wir sollten ein Coaching beobachten und danach nur positives Feedback an den Coach geben. Mir fielen nur Dinge ein, die ich anders machen würde als der Coach, den ich beobachtet hatte, Dinge, die mir nicht so gut gefallen hatten. Obwohl der Coachee sehr zufrieden mit dem Coaching war.

 

Es funktioniert!

In der Situation half mir eine Coaching-Kollegin. Sie begann sofort, viele positive Aspekte zu benennen, die sie beim Coaching beobachtet hatte. Das half mir, anders zu schauen! Und es half ganz sicher dem Coach, zu wachsen und zu erleben, was schon funktionierte.
Der lösungsorientierte Coachingansatz spart viel Zeit und bringt bessere Ergebnisse. Mir persönlich brachte diese für mich neue Sicht auf meine Umgebung viel mehr Energie, Zuversicht und Freude, die ich gern mit dir teile.

„Ich erkannte, nicht die Defizite in den Blick zu nehmen,
sondern auf das, was funktioniert, weiter aufzubauen.“

 


Noch ein Aha-Erlebnis: Den Raum zu nutzen für neue Perspektiven und dabei auf die eigenen Körpersignale zu achten.

Den Raum nutzen für neue Perspektiven

Ich lerne immer wieder gern etwas Neues, wie zum Beispiel kleine Formate von systemischen Strukturaufstellungen.
Der Einbezug des Raums in meine Coachingarbeit in den letzten Jahren macht das Coaching noch nützlicher für meine Kunden.

 

Durch Körpersignale zur Lösung finden

Zunächst waren die Aufstellungen für mich selbst als Teilnehmerin ein Aha-Erlebnis: Mich beispielsweise bei Entscheidungsfindungen im Raum an unterschiedlichen Orten, die unterschiedlichen Entscheidungsoptionen repräsentierend, aufzustellen und nicht nur gedanklich, sondern auch durch die Signale in meinem Körper an diesen unterschiedlichen Orten, zur Lösung zu finden, erweiterte meine Möglichkeiten. Die Aufstellungsarbeit biete ich sehr gern meinen Coachees als weitere Option an.

 


Meine Communities – die ICF und SFIO

Seit 2011 bin ich Mitglied in der ICF und zertifizierter Coach – PCC.
Nach meiner Zeit als Leiterin des ICF Schweiz Chapters Basel unterstütze ich nun als aktives Mitglied den hohen Standard im Coaching. Ich bin am Puls der Zeit mit den Themen, die im Coaching gerade «up to date» sind und eingebunden in eine lebendige, internationale Coaches Community.
www.coachingfederation.ch
Meine grösste Stütze und Freude ist meine lösungsorientierte Coaches- und Trainer-Community in der ganzen Welt. Ein Forum für Experimente, uneingeschränkten Support, Neugier auf den anderen und grosse Wertschätzung.
www.sfio.org

 


30 Jahre Erfahrung und meine Ausbildungen
  • Lösungsorientierter Coach (SolutionSurfers International, Basel)
  • Trainerin für Gruppendynamik (DGGO, www.dggo.de)
  • EFQM-Assessorin (European Foundation of Quality Management)
  • PCC (Professional Certified Coach) nach ICF

 

 


So tanke ich auf

Last but not least, eine meiner Leidenschaften ist das Wandern, am liebsten mit Weitblick auf die 4000er oder höher. So passt es gut, dass ich in der Schweiz lebe.
Und ich liebe Entdeckungsreisen in die ganze Welt. Zwei von vielen Highlights dieser Reisen waren das Tango-Tanzen in Buenos Aires und der Besuch in Macchu Picchu.

„Anderen respektvoll und mit grosser Zuversicht in ihre Stärken zu begegnen und
miteinander zu arbeiten, das ist mir am Wichtigsten im Coaching.“

Leben ist Navigieren im Ozean der Möglichkeiten.

Robert Long

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